Die SMYV - Motorbootabteilung wird von Andrea Felber-Fischer geleitet.

Die Ehefrau des 1. Vorsitzenden ist selbst aktive Motorbootsportlerin. Leider ist der Bootsbestand durch zunehmende Restriktionen für die Motorbootfahrer am Bodensee stark geschrumpft. Die früheren Treffen auf den Campingplätzen Dingelsdorf und am Klausenhorn sind mit der Abschaffung der Bojenfelder Geschichte geworden, ebenso die Motorboot-Sternfahrten.
Derzeit besitzen noch 3 Vereinsmitglieder ein Motorboot. Die Reviere heißen Ostsee, Bodensee, Rhein und Neckar, im Sommer geht es hie und da auf dem Trailer ans Mittelmeer.
Für die Fahrer schneller Motorboote ist der Neckar das schwierigste Revier, denn hier ist eine maximale Geschwindigkeit von 18 km/h (ca. 10 kn) erlaubt, was zur Zurückhaltung zwingt. Hinzu kommt, dass diese Wasserstraße mit Schleusen gespickt ist. Die landschaftliche Schönheit des Neckartales verbietet jedoch bereits grundsätzlich schnelles Fahren, man könnte sie gar nicht genug genießen. Die Wasserqualität dieser träge fließenden Schifffahrtsstraße ist noch verbesserungsfähig. Hinweise für Wassersportler auf den bundesdeutschen Wasserstraßen gibt das Elektronische Wasserstraßen Informations System, kurz "Elwis". Hinweise für Wassersportler auf dem Neckar finden Sie hier:
http://www.elwis.de/Freizeitschifffahrt/verkehrsvorschriften-hinweise-wassersportler/wasserstrassenbezogen/Merkblatt-Neckar.pdf
Schon etwas zügiger kann man den Bodensee befahren, hier sind 40 km/h erlaubt. Dabei sind Abstände von Uferzonen, Schutzgebieten und die gegenseitige Rücksichtnahme insbesondere gegenüber Seglern oder per Muskelkraft angetriebener Fahrzeuge natürlich oberstes Gebot. Den Wasserskifahrern, Wakeboardern oder Tube-Ridern kommt die gute Wasserqualität des Sees bei Wasserschlucken zu Gute.
Mit dem Motorboot auf dem Bodensee unterwegs: max. 40 km/h
Auf dem Rhein gelten keine Geschwindigkeitsbeschränkungen, aber: Vater Rhein ist die am meisten befahrene Schifffahrtsstraße Europas. Und man sollte wissen, dass ein vollgeladenes Containerschiff nicht ohne weiteres aufstoppen kann und vermutlich auch nicht wird, wenn ein tollkühner Sportbootler vor seinem Bug kreuzt.
Wer zum ersten Male unbekümmert auf diesem Gewässer gefahren ist, hat vielleicht schon einmal Bekanntschaft mit den "Buhnen" genannten Unterwasserbauwerken gemacht, die Sedimentablagerungen verhindern und die Strömungsgeschwindigkeit beeinflussen sollen. Der Verlust von Schraube und Skeg darf als kleineres Übel angesehen werden.
Dessen ungeachtet ist der Rhein eines der schönsten und landschaftlich grandiosesten Reviere. Die "dicken Pötte", die einem zuhauf unterwegs begegnen, flößen einem durchaus großen Respekt ein, vermitteln aber auch einen Hauch von großer weiter Welt.
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